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Platon Sudoku · Sudoku-Studienraum

Mehrkomponenten-Färbewiderspruch · Beispiel Schritt für Schritt

Starke Verbindungen färben eine Zahl in jeder Komponente mit Gegenzuständen; Beziehungen zwischen Komponenten schränken sie ein. Entferne einen Kandidaten, den alle konsistenten Farbzuweisungen ausschließen.

Dieser Kurs wurde aus der App Platon Sudoku für das Web aufbereitet. Lies hier das vollständige Beispiel und lerne und übe anschließend in der App weiter.

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Muster erkennen

Starke Verbindungen färben eine Zahl in jeder Komponente mit Gegenzuständen; Beziehungen zwischen Komponenten schränken sie ein.

So findest du es

Färbe die Komponenten getrennt und suche Konflikte sowie Ziele, die alle verbleibenden Alternativen sehen.

Das folgt daraus

Entferne einen Kandidaten, den alle konsistenten Farbzuweisungen ausschließen.

Verwechslung vermeiden

Verbinde Komponenten nicht mit ungeprüften starken Beziehungen und behandle Farben nicht als gesetzte Zahlen.

Beispiel Schritt für Schritt · Komplexe Farbe

Dieses Beispiel beginnt an einem gespeicherten Zwischenstand. Die Kandidaten enthalten frühere logische Ausschlüsse und sind keine frisch erzeugten automatischen Notizen.

Blau: Belege. Grün: Schlussfolgerung. Durchgestrichene Ziffern: ausgeschlossene Kandidaten. R1C1 bedeutet Zeile 1, Spalte 1.

Schritt 1 · Die gleichzuständige Startgruppe bestätigen

„Mehrkomponenten-Färbewiderspruch“ ist eine beschreibende, produkteigene Klassifikation; bei HoDoKu gibt es keine eigenständige gleichnamige Technik. Kandidat 2 bildet 4 getrennte Färbungskomponenten. Durch alternierendes Färben entlang der starken Verknüpfungen liegen R3C1=2, R8C2=2 gemeinsam auf Seite A der Komponente 2 und teilen daher denselben Wahrheitszustand. Diese Mitglieder sind genau die Zielkandidaten R3C1=2, R8C2=2. In jeder Komponente sind A und B Gegenzustände; Konflikte verbinden Zustände zwischen den Komponenten.

„Mehrkomponenten-Färbewiderspruch“ ist eine beschreibende, produkteigene Klassifikation; bei HoDoKu gibt es keine eigenständige gleichnamige Technik. Kandidat 2 bildet 4 getrennte Färbungskomponenten. Durch alternierendes Färben entlang der starken Verknüpfungen liegen R3C1=2, R8C2=2 gemeinsam auf Seite A der Komponente 2 und teilen daher denselben Wahrheitszustand. Diese Mitglieder sind genau die Zielkandidaten R3C1=2, R8C2=2. In jeder Komponente sind A und B Gegenzustände; Konflikte verbinden Zustände zwischen den Komponenten.
„Mehrkomponenten-Färbewiderspruch“ ist eine beschreibende, produkteigene Klassifikation; bei HoDoKu gibt es keine eigenständige gleichnamige Technik. Kandidat 2 bildet 4 getrennte Färbungskomponenten. Durch alternierendes Färben entlang der starken Verknüpfungen liegen R3C1=2, R8C2=2 gemeinsam auf Seite A der Komponente 2 und teilen daher denselben Wahrheitszustand. Diese Mitglieder sind genau die Zielkandidaten R3C1=2, R8C2=2. In jeder Komponente sind A und B Gegenzustände; Konflikte verbinden Zustände zwischen den Komponenten.

● 1A: R1C2=2

■ 1B: R1C9=2

● 2A: R3C1=2, R8C2=2

■ 2B: R8C1=2

● 3A: R3C4=2

■ 3B: R4C4=2

● 4A: R4C7=2, R5C6=2

■ 4B: R5C9=2

Schritt 2 · Den Zielzustand als wahr annehmen

Behandle die gesamte gleichzuständige Gruppe R3C1=2, R8C2=2 als einen Zustand, nimm ihn vorübergehend als wahr an und folge den Konflikten zwischen den Komponenten.

Behandle die gesamte gleichzuständige Gruppe R3C1=2, R8C2=2 als einen Zustand, nimm ihn vorübergehend als wahr an und folge den Konflikten zwischen den Komponenten.
Behandle die gesamte gleichzuständige Gruppe R3C1=2, R8C2=2 als einen Zustand, nimm ihn vorübergehend als wahr an und folge den Konflikten zwischen den Komponenten.

● 1A: R1C2=2

■ 1B: R1C9=2

● 2A: R3C1=2, R8C2=2

■ 2B: R8C1=2

● 3A: R3C4=2

■ 3B: R4C4=2

● 4A: R4C7=2, R5C6=2

■ 4B: R5C9=2

Schritt 3 · Allen Komponentenübergängen folgen

1. R3C1=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R1C2=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R1C9=2 seiner Gruppe ist damit wahr. 2. R1C9=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R5C9=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R4C7=2, R5C6=2 seiner Gruppe ist damit wahr. 3. R4C7=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R4C4=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R3C4=2 seiner Gruppe ist damit wahr. 4. R3C4=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R3C1=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R8C1=2 seiner Gruppe ist damit wahr.

1. R3C1=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R1C2=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R1C9=2 seiner Gruppe ist damit wahr. 2. R1C9=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R5C9=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R4C7=2, R5C6=2 seiner Gruppe ist damit wahr. 3. R4C7=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R4C4=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R3C4=2 seiner Gruppe ist damit wahr. 4. R3C4=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R3C1=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R8C1=2 seiner Gruppe ist damit wahr.
1. R3C1=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R1C2=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R1C9=2 seiner Gruppe ist damit wahr. 2. R1C9=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R5C9=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R4C7=2, R5C6=2 seiner Gruppe ist damit wahr. 3. R4C7=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R4C4=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R3C4=2 seiner Gruppe ist damit wahr. 4. R3C4=2 ist wahr, daher ist der sichtbare Kandidat R3C1=2 falsch. Der entgegengesetzte A/B-Zustand R8C1=2 seiner Gruppe ist damit wahr.

● 1A: R1C2=2

■ 1B: R1C9=2

● 2A: R3C1=2, R8C2=2

■ 2B: R8C1=2

● 3A: R3C4=2

■ 3B: R4C4=2

● 4A: R4C7=2, R5C6=2

■ 4B: R5C9=2

Schritt 4 · Die Annahme erzwingt den Gegenzustand

Die Annahme R3C1=2, R8C2=2 erzwingt schließlich R8C1=2, den entgegengesetzten A/B-Zustand derselben Gruppe. Beide Zustände können nicht wahr sein; die Annahme ist daher falsch.

Die Annahme R3C1=2, R8C2=2 erzwingt schließlich R8C1=2, den entgegengesetzten A/B-Zustand derselben Gruppe. Beide Zustände können nicht wahr sein; die Annahme ist daher falsch.
Die Annahme R3C1=2, R8C2=2 erzwingt schließlich R8C1=2, den entgegengesetzten A/B-Zustand derselben Gruppe. Beide Zustände können nicht wahr sein; die Annahme ist daher falsch.

● 1A: R1C2=2

■ 1B: R1C9=2

● 2A: R3C1=2, R8C2=2

■ 2B: R8C1=2

● 3A: R3C4=2

■ 3B: R4C4=2

● 4A: R4C7=2, R5C6=2

■ 4B: R5C9=2

Schritt 5 · Den unmöglichen Zustand entfernen

Der Ausgangszustand kann nicht wahr sein. Entferne seine Kandidaten: R3C1=2, R8C2=2.

Der Ausgangszustand kann nicht wahr sein. Entferne seine Kandidaten: R3C1=2, R8C2=2.
Der Ausgangszustand kann nicht wahr sein. Entferne seine Kandidaten: R3C1=2, R8C2=2.

● 1A: R1C2=2

■ 1B: R1C9=2

● 2A: R3C1=2, R8C2=2

■ 2B: R8C1=2

● 3A: R3C4=2

■ 3B: R4C4=2

● 4A: R4C7=2, R5C6=2

■ 4B: R5C9=2

Das folgt daraus

Der Ausgangszustand kann nicht wahr sein. Entferne seine Kandidaten: R3C1=2, R8C2=2.

Mehrkomponenten-Färbewiderspruch · Entferne einen Kandidaten, den alle konsistenten Farbzuweisungen ausschließen.
Mehrkomponenten-Färbewiderspruch · Entferne einen Kandidaten, den alle konsistenten Farbzuweisungen ausschließen.

Üben

Dieser Kurs wurde aus der App Platon Sudoku für das Web aufbereitet. Lies hier das vollständige Beispiel und lerne und übe anschließend in der App weiter.

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